Das Wichtigste in Kürze

Was passiert: 40-jähriger Mann erleidet schweres Ertrinken an der Playa de Puerto Rico in Mogán
Wann: Freitag, 10. April 2026, 17:43 Uhr Ortszeit
Wo: Playa de Puerto Rico, Mogán, Süd-Gran Canaria
Zustand: Schwere Ertrinkungszeichen, per Rettungshubschrauber ins Hospital Universitario Insular
Einsatzkräfte: SUC (Hubschrauber + 2 Ambulanzen), Feuerwehr, Protección Civil, Policía Local

Am Freitagnachmittag, 10. April 2026, gegen 17:43 Uhr, ging beim Notfallkoordinationszentrum CECOES 112 ein Notruf von der Playa de Puerto Rico in Mogán ein. Ein rund 40 Jahre alter Mann war mit schweren Anzeichen eines Ertrinkens aus dem Wasser gezogen worden.

Hubschrauber-Evakuierung ins Hospital Insular

Der Sanitätskoordinator des Servicio de Urgencias Canario (SUC) aktivierte sofort einen Rettungshubschrauber sowie eine Notarzt-Ambulanz und einen Rettungswagen. Nach der Erstversorgung und Stabilisierung am Strand wurde der Mann per Hubschrauber ins Hospital Universitario Insular de Gran Canaria geflogen. Sein Zustand wird als schwer beschrieben.

Feuerwehrleute des Consorcio de Emergencias und Kräfte des Zivilschutzes (Protección Civil) sicherten die Hubschrauberlandung am Strand ab. Die Policía Local von Mogán übernahm die Ermittlungen zum Hergang.

20 Ertrinkungstote auf den Kanaren in 2026

Der Vorfall reiht sich in eine besorgniserregende Serie ein. Allein in den ersten Monaten des Jahres 2026 sind auf den Kanarischen Inseln bereits rund 20 Menschen durch Ertrinken ums Leben gekommen. In der Semana Santa Ende März/Anfang April gab es vier schwere Badeunfälle auf drei Inseln — darunter den Tod einer 15-jährigen norwegischen Touristin an der Küste von Mogán. 95 Prozent der Ertrinkungsopfer in den ersten drei Monaten des Jahres gingen ins Wasser, als Voralarme oder Alarme wegen Küstenphänomenen aktiv waren.

Sicherheitshinweise für Badegäste in Mogán und Süd-Gran Canaria

Achten Sie auf die Flaggenfarbe am Strand (rot = Badeverbot, gelb = Vorsicht). Baden Sie nie allein. Informieren Sie sich vor dem Schwimmen über Strömungen und Wellengang. Im Notfall: 112 anrufen. An vielen Stränden im Süden sind Rettungsschwimmer stationiert — respektieren Sie deren Anweisungen.