Heute reist Bürgermeisterin Carolina Darias mit einer zehnköpfigen Delegation nach Madrid, um die Bewerbung von Las Palmas de Gran Canaria als Europäische Kulturhauptstadt 2031 vor einer internationalen Expertenjury zu verteidigen.

Zwei Jahre lang hat die Stadt an dieser Kandidatur gearbeitet. Der Slogan: «Was wäre, wenn das Leben auf einer Insel eine Art wäre, in der Welt zu leben?»

Neun Städte im Rennen

Die Konkurrenz: Palma de Mallorca, Granada, Toledo, Oviedo, Burgos, Cáceres, Jerez de la Frontera und Potries (Valencia). Die Finalisten sollen in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden.

Die Europäische Kulturhauptstadt wird jährlich von der EU vergeben — für internationale Aufmerksamkeit, Fördermittel und einen erheblichen wirtschaftlichen Schub. Spanische Vorgänger: Madrid (1992), Santiago de Compostela (2000), Salamanca (2002), San Sebastián (2016).

Kulturszene macht sich bereit

Das Cabildo de Gran Canaria hat ein offizielles Unterstützungsmanifest verabschiedet. Initiativen wie «Jam en la Plaza» — offene Musikjam-Sessions auf öffentlichen Plätzen — begleiten die Kandidatur seit Monaten. Mehr als 50 Künstler und 500 Zuschauer haben bisher teilgenommen.

Für Touristen und Residenten wäre der Titel ein enormer Gewinn: internationale Sichtbarkeit und ein mehrjähriges Kulturprogramm. CITA News berichtet, sobald die Finalisten feststehen. Mehr zur Kandidatur: laspalmasgc.es