Welche Strände gibt es im Norden bei Corralejo und El Cotillo?
Die Grandes Playas de Corralejo erstrecken sich südlich des Ortes Corralejo. Der Sand besteht laut offizieller Tourismusplattform überwiegend aus hellem Muschelsand. Mehrere Abschnitte eignen sich zum Baden, während Wind und Wellen auch Wassersport ermöglichen.
Corralejo Viejo ist ein geschützter, stadtnaher Badeplatz. Die offizielle Auswahl führt ihn als familiengeeigneten Strand. Er liegt direkt in Corralejo und ist damit gut zu Fuss erreichbar.
La Concha in El Cotillo ist eine helle Sandbucht mit vergleichsweise ruhigem, türkisfarbenem Wasser. Sie liegt nördlich des Fischerortes El Cotillo. Nördlich des Ortes reihen sich mehrere kleine Buchten mit hellem Sand und ruhigem Wasser aneinander.
Welche Strände liegen an der Ostküste?
Playa del Castillo in Caleta de Fuste ist ein ruhiger Strand in einer Bucht mit hellem Sand. Die offizielle Tourismusseite beschreibt ihn als besonders geeignet für entspanntes Baden und Familienaufenthalte. Das Wasser ist dort meist geschützt.
Playa Blanca in Puerto del Rosario ist ein stadtnaher Strand. Er wird im offiziellen Strandverzeichnis von Fuerteventura geführt. Die Lage nahe der Inselhauptstadt macht ihn leicht erreichbar.
Caleta de Fuste liegt an der Ostküste nahe Puerto del Rosario und dem Flughafenbereich. Playa del Castillo befindet sich direkt an der Bucht. Die Ostküste bietet damit eine gute Alternative zu den windigeren Abschnitten im Norden und Süden.
Was macht den Süden mit Costa Calma, Sotavento und Morro Jable aus?
Sotavento umfasst mehrere Strandabschnitte. Bei Ebbe können die Abschnitte teilweise zusammenhängend begangen werden. Die Küste ist für hellen Sand, türkisfarbenes Wasser sowie Wind- und Kitesport bekannt.
Costa Calma ist ein touristischer Strand mit etwa zwei Kilometern hellem Sand und türkisfarbenem Wasser. Er liegt an der Südostküste und ist gut erschlossen. Der Name Costa Calma verweist auf die vergleichsweise ruhigen Bedingungen.
Playa del Matorral, auch La Solana oder Saladar de Jandía genannt, ist rund vier Kilometer lang und liegt bei Morro Jable. Hinter dem Strand liegt der Saladar de Jandía, ein wissenschaftlich geschütztes Gebiet mit salzwasserverträglicher Vegetation. Esquinzo-Butihondo ist ein halbstädtischer Strand nördlich von Morro Jable mit knapp drei Kilometern Länge.
Welche Naturstrände gibt es im Westen und Südwesten?
Playa de Ajuy ist ein vulkanischer, dunkler Sandstrand am Fischerdorf Ajuy. Das offizielle Verzeichnis weist ihn als vulkanischen Sandstrand aus. Der Ort Ajuy liegt an der Westküste und ist über die Strasse erreichbar.
La Pared ist ein naturbelassener Strand an der Westküste. Das offizielle Verzeichnis führt ihn als «virgen», also unberührt beziehungsweise wenig erschlossen. Besucher sollten dort keine Infrastruktur erwarten.
Playa de Cofete ist weitgehend unbebaut. Die Zufahrt erfolgt über nicht asphaltierte Wege; die offizielle Tourismusseite empfiehlt ein geländegängiges Fahrzeug. Wegen des offenen Atlantiks und der Brandung ist Cofete eher ein Landschafts- und Spazierziel als ein klassischer Familienbadestrand.
Welche Regeln und Sicherheitshinweise gelten an den Stränden?
In Natur- und Schutzgebieten müssen Besucher auf markierten Wegen bleiben und die lokale Beschilderung beachten. Das gilt besonders für die Dünen von Corralejo, den Saladar de Jandía und die Naturbereiche der Halbinsel Jandía. Die offizielle Information nennt das Verlassen von Wegen als häufigen Fehler.
Nicht jeder Strand ist zum sicheren Schwimmen geeignet. An der Westküste und am offenen Strand von Cofete können Brandung und Strömungen deutlich stärker sein als in geschützten Buchten. Warnflaggen, örtliche Hinweise und Anweisungen der Rettungskräfte haben Vorrang.
Bei Ebbe können sich an Sotavento breite Sandflächen bilden. Der Rückweg über nasse Sandbänke sollte vor dem Einsetzen der Flut geplant werden. Bei starkem Wind, hoher Brandung oder ablaufender Tide sollte nicht weit hinausgeschwommen werden.
Die offiziellen Quellen nennen für die aufgeführten Strände keine einheitlichen Eintrittspreise oder allgemeinen Strandöffnungszeiten. Öffentliche Strände sind grundsätzlich keine Anlagen mit einer zentralen Eintrittskasse. Gebühren können jedoch für Parken, Ausflüge, Verkehrsmittel oder einzelne Dienstleistungen anfallen.
Wie kommt man zu den Stränden und was ist 2026 neu?
Corralejo und El Cotillo sind über das Strassennetz im Norden erreichbar. Die Strände liegen nahe den jeweiligen Orten. Caleta de Fuste liegt an der Ostküste nahe Puerto del Rosario und dem Flughafenbereich.
Costa Calma, Sotavento und Morro Jable liegen an der Südostküste. Die Strandabschnitte erstrecken sich über grosse Distanzen. Für Sotavento und die einzelnen Buchten ist die genaue Zufahrt vor Ort zu prüfen.
Die offizielle Strandübersicht nennt die Playa de La Concha auf Isla de Lobos als erreichbares Ausflugsziel. Cofete liegt abseits befestigter Strassen auf der Halbinsel Jandía.
Die offizielle spanische Strandübersicht wurde aktualisiert. Die verfügbaren Ergebnisse weisen jedoch keine neue Gebührenordnung, neue Strandzugänge oder geänderte Badezonen für 2026 aus. Solche Angaben sollten vor Veröffentlichung direkt bei der zuständigen Gemeinde oder dem Cabildo geprüft werden.