Welche Sehenswürdigkeiten in Maspalomas und Playa del Inglés lohnen sich?
Der Faro de Maspalomas (Leuchtturm) leuchtete erstmals 1890, nach fast drei Jahrzehnten Bauzeit, nach Plänen des Ingenieurs Juan León y Castillo. Laut dem Blog von grancanaria.com von 2017 ist er als Bien de Interés Cultural (Kulturdenkmal) eingestuft. Die Höhe wird mit über 50 Metern angegeben, andere Quellen nennen 55 oder fast 60 Meter. Die Angaben widersprechen sich.
Der Cabildo investierte laut grancanaria.com 1,4 Millionen Euro in die Sanierung der Leuchtturmwärterhäuser. Dort entstanden ein Kunsthandwerks-Shop, ein Infopunkt und ein ethnografisches Museum unter FEDAC. Es heisst Centro Etnográfico del Faro de Maspalomas und hat eine Dachterrasse mit Blick auf Dünen und Strand. Öffnungszeiten und Eintritt sind nicht veröffentlicht, die Angaben stammen von 2017.
Die Charca de Maspalomas (Lagune) ist Rastplatz für Zugvögel. Die Plattform birdingplaces.eu nennt Reiher, Löffler, Stelzenläufer, Seeregenpfeifer, Blässhühner und Teichhühner. Der Palmenhain hat laut einem Reiseblog ein Interpretationszentrum. Beobachter bleiben auf den Wegen, damit die Rastplätze der Vögel ungestört bleiben.
Der Palmitos Park liegt im Barranco de los Palmitos, 35109 Maspalomas, und ist laut palmitospark.es täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass liegt laut Ticketportal eine Stunde vor Schluss. Der Park zeigt nach eigener Angabe die grösste Orchideensammlung der Kanaren und eine grosse Palmensammlung. Täglich gibt es Vorführungen mit Delfinen, Vögeln und Kaimanen.
Laut dem Drittanbieter taquilla.com kostet der Eintritt 2026 für Erwachsene ab 11 Jahren 39,00 Euro, für Kinder von 3 bis 4 Jahren 15,00 Euro. Kinder von 0 bis 2 Jahren zahlen nichts.
Wie kommt man nach Maspalomas, und was kosten Liegen?
Die Linie 30 des Busbetreibers Global fährt von Maspalomas über Playa del Inglés nach Las Palmas, mit Halt in San Telmo und Santa Catalina. Die Linie 50 verbindet San Telmo und Maspalomas, hält aber nicht in Playa del Inglés, schreibt der Blog gran-canaria-info.com. Global erreicht man unter +34 928 252 630 und auf guaguasglobal.com. Aktuelle Fahrpläne und Preise 2026 sind nicht bestätigt.
Der Flughafenbus kostet laut gran-canaria-info.com 4,05 Euro, das Jahr der Angabe ist unklar. Wer ihn nutzt, prüft den Preis vorab beim Betreiber. Eine guagua (Linienbus) fährt auf Gran Canaria nach Fahrplan, Abfahrtszeiten sollte man deshalb vor der Rückfahrt klären.
Die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana wollte 2025 neue Tarife für Strandliegen einführen, berichtet RTVC. Vorgesehen waren 4,50 Euro je Liege und je Sonnenschirm, 15 Euro für ein Balinesenbett und 3 Euro für den Safe. Die alten Tarife waren 25 Jahre alt. Ob der Gemeinderat zustimmte und ab wann die Tarife gelten, ist nicht bestätigt.
Im Parque Europa in Playa del Inglés, neben dem Miniaturzug, findet laut einem Hinweis abends ein Kunsthandwerksmarkt statt, ausser sonntags. Jahr und Zeiten sind nicht bestätigt. Kamelritte nahe der Charca und des Leuchtturms nennt ein Wiederverkäufer ab etwa 18 Euro für rund 30 Minuten, ohne Jahresangabe. Ein offizieller Tarif liegt nicht vor.
Wie entstand der Ferienort, und wie geht es mit den Dünen weiter?
Die touristische Entwicklung geht auf das Jahr 1962 zurück, auf ein einheitliches Projekt namens Maspalomas Costa Canaria. Ein Plan Parcial (Teilbebauungsplan) lief von 1962 bis 1969 und umfasste San Agustín, Oasis, Playa del Inglés und den Campo de Golf. Zuvor war das Gebiet Ackerland, zunächst mit Gerste und Weizen, später mit Tomaten für den Export. Diese Angaben stammen aus Beiträgen im Repositorium der Universität ULPGC.
Investoren wählten den Süden wegen Klima, Landschaft und billigerem Land als in Las Palmas. Wikipedia nennt für 2013 eine Einwohnerzahl von 7.515. Der Ursprung des Namens Inglés ist umstritten. Ein Bohemien, möglicherweise ein Franzose, soll für einen Engländer gehalten worden sein. Wikipedia führt dies nur als Vermutung an. Das Festival Maspalomas Pride findet im Mai statt, die Ausgabe 2011 zog laut Wikipedia über 100.000 Menschen an.
Das Gebiet war zunächst ein Paraje Natural de Interés Nacional nach der Ley 12/87. Das Decreto 152/1988 schuf das Leitungsgremium. Seit 1994 ist es Reserva Natural Especial und zudem ein Natura-2000-Gebiet (Zona de Especial Conservación). Diese Angaben stammen aus Zusammenfassungen, die Gesetzestexte selbst wurden nicht geprüft.
Offen ist, ob der Cabildo eine Obergrenze für Dünenbesucher einführt und wann das Lautsprechersystem für Warnungen startet. Termine nannten die Berichte nicht. Aktuelle Werte und Warnungen: CITA-Wetter (cita.news/de/wetter.html) und AEMET, der staatliche Wetterdienst. Das Wetter bestimmt vor allem, wie heiss der Dünensand zur Mittagszeit wird.