Was ändert sich für Urlauber im Süden?
Die Vorwarnung gilt für ganz Teneriffa, nicht nur für den Norden. Auf Teneriffa und La Gomera sind Niederschläge vor allem ab dem Sonntagmorgen, 1. November, zu erwarten.
Für die Urlauberorte im Süden wie Playa de las Américas oder Costa Adeje nennt die amtliche Mitteilung keine eigenen Einschränkungen. Auch eine allgemeine Schliessung von Strassen, Flughäfen, Schulen oder Sehenswürdigkeiten kündigt sie nicht an.
Wann wird es auf Teneriffa kritisch?
Ab dem späten Samstagnachmittag können Regenbänder von Westen her auf die Inseln ziehen. Für La Palma und El Hierro nennt die Regierung zunächst eine höhere Wahrscheinlichkeit für lokal kräftige Schauer.
Danach kann sich die Wetterlage nach Osten verschieben und Teneriffa vor allem ab Sonntagvormittag, 1. November 2026, erreichen. Wo das Tief genau zieht, ist laut Regierung erheblich unsicher.
Was rät die Regierung konkret?
Die Regierung rät, Hinweise über die Medien zu verfolgen und Dächer und Abflüsse zu prüfen. Probleme an überfüllten Barrancos sollen Sie dem zuständigen Ayuntamiento melden.
Bei starkem Regen sollten Sie tiefer gelegene Bereiche, Barrancos und überschwemmungsgefährdete Strassen meiden. Für ausländische Einwohner und Touristen gelten nach den vorliegenden Meldungen keine zusätzlichen Regeln, Gebühren oder besonderen Anträge.
Im Notfall wählen Sie die 112. Informationen gibt es unter der 012.
Wie sicher ist die Prognose?
Die Regierung hält Position und Zugbahn des Tiefs sowie Verteilung und Intensität des Regens für erheblich unsicher. Die Prognose kann sich deshalb ändern, auch auf weitere Inseln kann sich die Warnung ausweiten.
Die AEMET-Stundenprognose für Santa Cruz de Tenerife zeigte am Samstagvormittag zunächst 20 Prozent Regenwahrscheinlichkeit in den jeweiligen Zeitfenstern. Bis 11 Uhr erschien dort kein konkreter Gefahrenhinweis.
Was ist mit Strassen, Flughäfen und Ausflügen?
Eine allgemeine Schliessung von Strassen, Flughäfen, Schulen oder Sehenswürdigkeiten kündigt die amtliche Mitteilung nicht an. Verkehrsbehinderungen, Sperrungen oder Evakuierungen auf Teneriffa sind in den geprüften Quellen noch nicht bestätigt.
Wer trotzdem fahren muss, nimmt am besten die Hauptstrassen, fährt langsam und achtet auf Wasserstände. Die Regierung rät, nicht durch überflutete Zonen zu fahren und dort auch nicht zu parken.
Wie geht es weiter?
Die Dirección General de Emergencias will die Lage laufend beobachten und die Vorwarnung anpassen, wenn sich das Wetter ändert. Wichtig sind nun die nächsten amtlichen AEMET-Prognosen sowie Mitteilungen der Regierung und der betroffenen Gemeinden.
Neue Informationen werden am Samstag, 31. Oktober, und Sonntag, 1. November 2026, erwartet. Ein Ende der Vorwarnung nennt die veröffentlichte Regierungsmitteilung nicht.