Welche Art von Rennen ist die Subida Icod-La Guancha?
Die Subida Icod-La Guancha ist ein Bergrennen auf Teneriffa und findet in diesem Jahr zum 31. Mal statt. Veranstalter ist die Escudería Daute Realejos, ein Motorsportverein von der Insel.
Die Fahrer jagen über die TF-342, eine gewöhnliche Bergstrasse zwischen Icod de los Vinos und La Guancha im Norden Teneriffas. Die Organisation nennt sie ein «conocido trazado», also eine bekannte Strecke mit anspruchsvollen Kurven.
Das Rennen zählt zur Campeonato Provincial de Montaña de Santa Cruz de Tenerife, der Provinzmeisterschaft im Bergrennen. Zugleich gehört es zur Campeonato Recalvi de Tenerife de Montaña, der Recalvi-Bergmeisterschaft von Teneriffa.
Wer startet und wer organisiert?
Das Starterfeld ist voll: 110 Fahrzeuge fahren in der Geschwindigkeitswertung, wie die Organisation bestätigte. Weitere 18 stehen auf einer Warteliste, sagte Celestino Díaz, Präsident des Organisationskomitees, bei der offiziellen Vorstellung.
Die Präsentation fand am Mittwoch im Ayuntamiento de La Guancha statt, der Gemeindeverwaltung von La Guancha. Bürgermeister Alejandro Herrera lud ein, Sportstadträtin Jésica González (mit nur einem s) übernahm die Begrüssung.
Celestino Díaz bat die Teilnehmer um «máxima responsabilidad y respeto» gegenüber den Anwohnern der Strecke. Riskantes Fahren könnte Fahrer, Passanten und Bewohner gefährden, warnte er.
Dazu kommen Unternehmen wie Orvecame, Cicar, Repsol Palo Blanco, Repsol San Juan de la Rambla und Repsol El Tanque.
Welche Einschränkungen gelten für Anwohner und Besucher?
Anwohner und Besucher müssen am 30. und 31. Oktober 2026 auf der Bergstrasse zwischen Icod de los Vinos und La Guancha mit Motorsport rechnen. Die TF-342 wird während der Prüfung reguliert, wie laut automovilismocanario.com mitgeteilt wurde.
Ob sich die Zeiten des Wertstoffhofs wegen des Rennens ändern, ist nicht ausgewiesen. Wer den Wertstoffhof am Rennwochenende ansteuert, sollte mehr Fahrzeit einplanen.
Welche Details sind noch offen?
Offen sind der genaue Zeitplan, die endgültige Teilnehmerliste, mögliche Gebühren und behördlich angeordnete Verkehrsmassnahmen. Das Programm horario beschrieb die Organisation bei der Präsentation nur kurz, Details nannte sie nicht.
Einen offiziellen Beschluss zu Sperrzeiten, beteiligten Behörden oder Ausweichrouten fanden wir nicht. Auch das Budget und die Beiträge der einzelnen Geldgeber hat niemand veröffentlicht.
Wie komme ich als Zuschauer hin?
Die Strecke liegt im Norden Teneriffas, zwischen Icod de los Vinos und La Guancha. Aus dem Süden führt je nach Ausgangspunkt die TF-5 oder die TF-82 dorthin.
Die Anreise aus dem Süden ist länger, doch Motorsport-Fans können sie wegen der spektakulären Kurven lohnend finden. Die Organisation empfiehlt, die Sicherheitshinweise ernst zu nehmen und nur ausgewiesene Zuschauerbereiche zu nutzen.
Zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Parkplätzen und Zugangsbereichen nennen die Quellen keine Details. Wer mit dem Linienbus, der guagua, anreist, fragt vorab bei den Verkehrsbetrieben nach möglichen Änderungen.
Aktuelle Hinweise gibt es bei den Ayuntamientos von Icod de los Vinos und La Guancha sowie beim Cabildo de Tenerife. Die Organisation bittet Zuschauer, den Anweisungen des Sicherheitspersonals zu folgen.
Welche nächsten Schritte sind geplant?
Als Nächstes steht das Rennen selbst am 30. und 31. Oktober 2026 an. Die Organisation hat das Starterfeld als voll bestätigt und eine Warteliste eingerichtet.
Bürgermeister Alejandro Herrera nannte die Subida Icod-La Guancha «una de las carreras más señeras del calendario automovilístico de Tenerife», eines der bedeutendsten Rennen im Motorsportkalender Teneriffas. Er betonte, wie wichtig sie wirtschaftlich für die Gemeinde ist.
Javier Sierra, Bürgermeister von Icod de los Vinos, hob die historische Unterstützung seiner Stadt für die Veranstaltung hervor. Er sprach von einem «entorno único», einer einzigartigen Umgebung, und vom Rückhalt vieler Unternehmen und Helfer.
Wer zuschauen will, informiert sich kurz vor dem Rennwochenende über Sperrzeiten und Zuschauerbereiche. Die Organisation kündigte ein umfangreiches Koordinations- und Sicherheitsdispositiv an, Details dazu stehen noch aus.