Wie komme ich nach Fuerteventura?
Offizielle Flug- und Terminalinformationen veröffentlicht Aena auf ihrer Website.
Fährverbindungen bestehen unter anderem von Corralejo nach Playa Blanca auf Lanzarote sowie von Morro Jable nach Las Palmas de Gran Canaria. Fahrpläne und Preise ändern sich saisonal; massgeblich sind die Anbieter Fred. Olsen Express und Naviera Armas.
Das Inselbusnetz wird überwiegend von Tiadhe betrieben. Linien, Haltestellen und Tarife veröffentlicht das Unternehmen auf tiadhe.com.
Ein Mietwagen erleichtert den Zugang zu abgelegenen Stränden und Naturgebieten. Auf unbefestigten Pisten gelten die Vertragsbedingungen des Vermieters.
Welche Orte und Sehenswürdigkeiten lohnen sich?
Puerto del Rosario ist die Hauptstadt und der Fährhafen der Insel. Corralejo im Norden bietet Zugang zu den Dünen und Stränden des Parque Natural de Corralejo.
El Cotillo im Nordwesten hat geschützte Badebuchten und stärkeren Wellengang an der offenen Küste. Lajares dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge im Norden.
Caleta de Fuste liegt nahe dem Flughafen und verfügt über eine geschützte Bucht. Gran Tarajal ist ein Hafen- und Küstenort an der Ostküste.
Morro Jable und Jandía bilden die Ferienregion im Süden; nahe gelegene Strände gehören zu den bekanntesten der Insel. Betancuria ist der historische Ort im Inselinneren und die ehemalige Hauptstadt Fuerteventuras.
Ajuy hat einen schwarzen Strand und markante Fels- und Höhlenformationen. Wegen Brandung und Strömungen ist beim Baden besondere Vorsicht erforderlich.
Isla de Lobos ist ein geschütztes Naturgebiet vor Corralejo. Der Zugang ist kontingentiert und erfordert eine vorherige Genehmigung.
Wann ist die beste Reisezeit für Fuerteventura?
Die folgenden Werte stammen aus den AEMET-Klimanormalen der Station Fuerteventura Aeropuerto für den Zeitraum 1981–2010. Sie sind Monatsmittel und keine Vorhersage.
Die kühlsten Monate sind Januar und Februar mit Tagesmaxima von 20,6 °C und 21,0 °C.
Der meiste Niederschlag fällt im Dezember mit 26 mm und 3,2 Regentagen. Von Juni bis August fallen laut AEMET im Mittel 0 mm Niederschlag.
Der Passatwind ist besonders an der Ost- und Nordküste regelmässig und wichtig für Windsurfen, Kitesurfen und Segeln. Calima-Episoden mit Saharastaub können die Sicht verschlechtern und die Temperaturen erhöhen.
AEMET veröffentlicht für Fuerteventura Monatsmittel, nicht die Meerestemperatur. Eine seriöse monatliche Meerestemperatur-Tabelle sollte deshalb nur mit einer ausdrücklich genannten Messreihe und Messperiode verwendet werden.
Welche Regeln gelten in den Schutzgebieten?
In Naturparks und anderen geschützten Gebieten gelten besondere Regeln. Üblicherweise verboten oder eingeschränkt sind das Verlassen markierter Wege, das Beschädigen von Pflanzen, das Sammeln von Gestein, das Zurücklassen von Abfällen, unkontrolliertes Campen und das Befahren gesperrter Flächen.
Im Parque Natural de Corralejo und im Parque Natural de Jandía sollten nur ausgewiesene Zufahrten und Parkflächen genutzt werden. Die Dünen nicht abseits erlaubter Wege betreten, um die Vegetation und die Sanddynamik zu schützen.
Für Isla de Lobos ist eine Zugangsgenehmigung erforderlich; die tägliche Besucherkapazität ist begrenzt. Keine Tiere füttern und keine Muscheln, Steine oder Pflanzen aus Schutzgebieten entnehmen.
Bei Wanderungen ausreichend Wasser, Sonnenschutz und festes Schuhwerk mitführen. Schatten ist auf vielen offenen Abschnitten begrenzt.
Was muss ich zur Sicherheit wissen?
Flaggen an bewachten Stränden beachten; bei roter Flagge nicht schwimmen. An der Westküste, an offenen Stränden und bei Felsklippen können starke Brandung und Rückströmungen auftreten.
Bei starkem Wind Sandflug, lose Gegenstände und erschwerte Bedingungen beim Radfahren oder Wandern berücksichtigen. Hitze- und UV-Belastung auch bei bewölktem Himmel ernst nehmen.
Fuerteventura ist laut offiziellem Tourismusdienst die älteste und am dünnsten besiedelte der sieben Hauptinseln.
Ajuy enthält die ältesten freigelegten Gesteine der Kanaren: marine Sedimentformationen mit einem Alter von etwa 100–150 Millionen Jahren.
Welche Alternativen gibt es zum reinen Strandurlaub?
Eine ländliche und kulturelle Route führt über Betancuria, La Oliva, die Casa de los Coroneles, das Ecomuseum von La Alcogida und traditionelle Dörfer. Eine geologische Route umfasst die Höhlen von Ajuy, fossile Dünen, Kalköfen und den Barranco de las Peñitas.
Für einen Aktivurlaub bietet das Wanderwegenetz der Insel etwa 255 km präparierte Routen. Vogelbeobachtung ist rund um El Jarde und in geschützten Küstengebieten möglich; die Insel beherbergt Arten wie die Houbara-Trappe und den Guirre.
Als alternative Standorte eignen sich Corralejo für Restaurants, Surfen und den Zugang nach Lanzarote, Costa Calma oder Jandía für Strände und Wassersport sowie Dörfer im Inselinneren für Ruhe und ländliche Unterkünfte.
The UNESCO Biosphere Reserve was designated in 2009, but I have not checked this against a source. Offizielle Tourismusinformationen nennen dreizehn Schutzgebiete und heben empfindliche Steppenvogel-Lebensräume, Meeresarten und endemische Flora hervor.