Was bedeutet die Vorwarnstufe für Gran Canaria?
Die Kanarenregierung führt Gran Canaria am Montag in der prealerta, der Vorwarnstufe bei Regen. Berichtet hat darüber Canarias7 am Abend des 1. November.
Auf Gran Canaria erwartet die Prognose kräftige Schauer, die 20 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde erreichen oder übersteigen können. Am Sonntag fiel auf der Insel laut Canarias7 nur der eine oder andere schwache Schauer.
Für Urlauber im Süden heisst das: Ein Regentag ist möglich, den Strand-Tag sollten Sie flexibel planen. Wo genau auf Gran Canaria die Schauer am stärksten ausfallen, nannte der Bericht nicht.
Was ist auf Teneriffa passiert?
Auf Teneriffa liess der Regen am Samstag Erdrutsche, Überschwemmungen und Stromausfälle zurück, wie Canarias7 berichtet. Der Ausfall dauerte 27 Minuten und traf knapp 200.000 Menschen, ob für alle oder nur für Teile, ist offen.
Am Flughafen Teneriffa Süd und in El Médano fielen gegen 8.30 Uhr rund 26 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde. Das liegt laut der Inselrätin für Sicherheit und Notfälle, Blanca Pérez, nahe an der Schwelle zur orangen Warnung.
Am stärksten traf es den Westen, Süden und Südosten der Insel, etwa Adeje, Arona, Vilaflor, Guía de Isora, Granadilla de Abona, San Miguel de Abona, Arafo und Güímar. Das teilte der Cabildo (Inselregierung) mit.
Welche Wege und Spiele sind betroffen?
Der Cabildo von Teneriffa sperrte sieben Wanderwege zum Teide-Gipfel, weil dort ab 2.700 Metern Eis und Schnee liegen. Betroffen sind die Wege PNT 07, PNT 09, PNT 10, PNT 11, PNT 12, PNT 23 und PNT 28.
Die Sperrungen gelten auf Teneriffa, nicht auf Gran Canaria. Für Gäste, die einen Ausflug über die Nachbarinsel planen, ist das relevant.
Das Zweitligaspiel zwischen dem CD Tenerife und Andorra fiel wegen des Regens aus. Der Club will es laut eigener Webseite am Montag im Stadion Heliodoro Rodríguez López nachholen.
Was raten die Behörden?
Rosa Dávila, Präsidentin des Cabildo von Teneriffa, bat die Bevölkerung, besonders vorsichtig zu sein. Sie rät laut Canarias7, unnötige Fahrten zu meiden und gesperrte Wege und Pisten nicht zu betreten.
Ausserdem sollten die Menschen den Hinweisen der Rettungsdienste und offiziellen Stellen folgen. Das gilt dem Sinn nach auch für Gran Canaria, auch wenn der Bericht dazu keine eigene Empfehlung nennt.
Die Kanarenregierung warnt über den Notruf 112 Canarias und ihre offiziellen Kanäle. Für Notfälle gilt die Nummer 112.
Was ist auf Gran Canaria noch offen?
Wann die Vorwarnstufe auf Gran Canaria endet, hat Canarias7 nicht berichtet. Auch zu Schulen, Strassen, Flügen oder Fähren auf der Insel nennt der Bericht nichts.
Aus früheren Stürmen ist bekannt, dass Gran Canaria stark betroffen sein kann. Beim Tief Therese im März 2026 waren laut Diario de Avisos über 200 Menschen in Mogán isoliert, nachdem die Schlucht von Arguineguín übergetreten war.
Den Namen des aktuellen Sturms nannte Canarias7 nicht. Der staatliche Wetterdienst AEMET gibt eigene Warnstufen aus, die vom Bericht nicht erfasst sind.