Welche Sehenswürdigkeiten sollte man auf La Palma nicht verpassen?

Der Parque Nacional de la Caldera de Taburiente liegt im Inselinneren und ist laut offiziellem Tourismusportal durch tiefe Schluchten, Wasserläufe und Wasserfälle geprägt.

Der Roque de los Muchachos erreicht fast 2.500 m Höhe. Dort steht das Observatorio del Roque de los Muchachos, eines der bedeutendsten astrophysikalischen Observatorien der Welt.

Der Parque Natural de Cumbre Vieja zeigt die vulkanische Entwicklung der Insel. Die Ruta de los Volcanes führt vom Refugio del Pilar bis nach Fuencaliente.

Der Bosque de Los Tilos liegt im Parque Natural de Las Nieves und zählt zu den bedeutenden erhaltenen Lorbeerwäldern des Archipels. An der Südspitze liegen die Salinen von Fuencaliente und der Leuchtturm von Fuencaliente.

Der Porís de Candelaria ist eine natürlich geprägte Küstensiedlung. Der Zugang erfolgt über eine schmale, steile Strasse und sollte nur bei geeigneten Bedingungen erfolgen.

Was macht den Vulkan von 2021 als Sehenswürdigkeit besonders?

Der jüngste Vulkan La Palmas entstand während des Ausbruchs vom 19. September 2021, der 85 Tage dauerte. Das offizielle Tourismusportal führt den Vulkan von 2021, die neuen Fajanas sowie die dazugehörigen Aussichtspunkte als zentrale Besuchsthemen.

Die touristische Annäherung an den Vulkankegel ist nur im Rahmen autorisierter Angebote beziehungsweise auf freigegebenen Wegen zulässig. Der Vulkanbereich darf nicht eigenständig ausserhalb freigegebener Bereiche betreten werden.

Der Hafen und die Küste von Tazacorte bieten Ausblicke auf die durch den Ausbruch entstandenen Lavaströme und Küstenflächen, die sogenannten Fajanas. Die touristische Nutzung dieser Gebiete bleibt von behördlichen Freigaben, Wegzuständen und möglichen Schutz- oder Sicherheitsauflagen abhängig.

In Vulkanlandschaften ist festes Schuhwerk erforderlich. Lose Schlacken, scharfkantige Lava und instabiler Untergrund erhöhen laut offiziellem Tourismusportal die Sturzgefahr.

Welche Aussichtspunkte und Museen lohnen sich?

Zu den offiziell hervorgehobenen Aussichtspunkten zählen der Mirador del Time in Tijarafe und der Mirador de Tajuya in El Paso. Beide bieten weite Blicke über die Westseite der Insel.

In Santa Cruz de La Palma führt das offizielle Tourismusportal unter anderem das Museo Insular de La Palma, das Museo del Plátano und das Museo Casa Roja auf.

Weitere offizielle Kulturorte sind der Parque Cultural La Zarza, der Parque Arqueológico de Belmaco und das Museo del Puro Palmero. Sie dokumentieren die vorspanische Geschichte und die landwirtschaftliche Tradition der Insel.

Die Stadt Santa Cruz de La Palma bewahrt koloniale Architektur, darunter Holzbalkone, Kirchen und ehemalige Handelshäuser. Nach der kastilischen Eroberung im Jahr 1493 entwickelte sie sich zu einem wichtigen Hafen im Atlantikhandel.

Welche Regeln gelten im Nationalpark Caldera de Taburiente?

Die Caldera de Taburiente ist Nationalpark. Offizielle Regeln untersagen unter anderem das Sammeln von Pflanzen, Steinen oder Tieren, das Zurücklassen von Abfällen, Feuer, Camping ausserhalb der ausgewiesenen Zone sowie das Einbringen fremder Pflanzen und Tiere.

Für die ausgewiesene Campingzone ist eine Genehmigung erforderlich. Im Sommer und während der Osterzeit sind höchstens zwei Nächte beziehungsweise drei Tage erlaubt; ausserhalb dieser Zeit sind bis zu sieben Tage möglich. Gruppen dürfen maximal zehn Personen umfassen.

Die Zufahrt zum Aussichtspunkt La Cumbrecita ist reservierungspflichtig und zeitlich begrenzt.

Für professionelle Film-, Foto- und Videoarbeiten erhebt die Nationalparkverwaltung nach den offiziellen Angaben keine eigene Gebühr. Gemeinden können jedoch kommunale Gebühren verlangen; zusätzlich kann eine Kaution von 300 bis 3.000 Euro gefordert werden.

Wie sind Klima und beste Reisezeit auf La Palma?

Die verfügbaren AEMET-Normalwerte beziehen sich auf die Station Palma, Puerto, Meereshöhe 3 m, und den Zeitraum 1981–2010. Juli und August sind an der Küste im langjährigen Mittel die wärmsten und trockensten Monate.

Der Juli verzeichnet 6 mm Niederschlag und 346 Sonnenstunden, der Oktober 69 mm Niederschlag und 205 Sonnenstunden.

Oktober und November gehören zu den niederschlagsreicheren Monaten. Die Werte gelten nicht für die gesamte Insel: Im Hochgebirge liegen Temperaturen niedriger, und die Passatbewölkung beeinflusst vor allem die Nord- und Osthänge.

Für eine Kombination aus Wandern, Besichtigungen und angenehmen Küstentemperaturen eignen sich grundsätzlich Frühling, Frühsommer und Herbst. Aktuelle Werte und Warnungen: CITA-Wetter (cita.news/de/wetter.html) und AEMET.

Wie kommt man auf La Palma zu den Sehenswürdigkeiten?

Der zentrale Flughafen ist Aeropuerto de La Palma. Konkrete Flugpläne und saisonale Verbindungen müssen bei AENA und den Fluggesellschaften geprüft werden. Für Inselhüpfer kommen insbesondere Binter-Verbindungen infrage.

Für Sehenswürdigkeiten im Inselinneren, an der Westküste und in abgelegenen Bergregionen ist ein Mietwagen praktisch. Auf Bergstrassen sind enge Fahrbahnen, starke Steigungen und wechselnde Sichtverhältnisse einzuplanen.

Öffentliche Busverbindungen bestehen, erreichen jedoch nicht jeden Aussichtspunkt, Wanderstart oder abgelegenen Küstenort. Fährverbindungen und Fahrpläne sind bei den jeweiligen Reedereien zu kontrollieren.

Vor jeder Wanderung sollten Wetterwarnungen, Wegzustand und eventuelle Sperrungen geprüft werden. In den Bergen können Wolken, Nebel, Wind und Temperaturen deutlich anders sein als an der Küste.