Was ändert sich für Urlauber und Einwohner im Süden?
Im Süden ist die Lage milder: Für Arona zeigt AEMET im Tagesverlauf eine niedrigere Warnstufe für Regen und Gewitter an. Orange gilt vor allem im Metropolgebiet um Santa Cruz de Tenerife.
Wer in den Resorts im Süden unterwegs ist, muss trotzdem mit kräftigen Schauern rechnen. Die Behörden raten, Fenster und Türen zu schliessen und zu sichern.
Wo genau gilt die orange Warnstufe?
Orange gilt im Metropolgebiet von Teneriffa, von Sonntag, 1. November, 12 Uhr bis Montag, 2. November, 0 Uhr. Das sind zwölf Stunden.
Im übrigen Teil Teneriffas bleibt zunächst eine Vorwarnstufe bestehen. Auch El Hierro, La Palma, La Gomera und Gran Canaria stehen unter Vorwarnung.
Welche Regenmengen erwartet AEMET?
Im Metropolgebiet rechnet AEMET mit bis zu 30 mm Niederschlag in einer Stunde. Zusätzlich besteht das Risiko erheblicher Mengen innerhalb von 12 Stunden.
Wie viel das in 12 Stunden genau sein soll, nennt die veröffentlichte Mitteilung nicht. Im Oktober 2026 lag der frühere Schwellenwert für Teneriffa bei 15 mm in einer Stunde und 60 mm in 12 Stunden.
Was raten die Behörden bei Starkregen?
Bei Starkregen sollten Sie das Auto stehen lassen, empfiehlt die Dirección General de Emergencias. Wer trotzdem fahren muss, fährt langsamer.
Fahren Sie nicht durch überflutete Strecken und halten Sie nicht an Stellen an, an denen Wasser abfliessen kann. Bei akuter Gefahr wählen Sie 112, für allgemeine Informationen die 012.
Wie geht es am Montag weiter?
Auch am Montag, 2. November, bleibt es nass: Auf La Palma, El Hierro, La Gomera und Teneriffa werden weiterhin örtlich starke Niederschläge erwartet. Am meisten Regen fällt voraussichtlich zwischen 0 und 18 Uhr.
Die Behörde betont, dass Ort, Stärke und Dauer der Niederschläge unsicher sind. Die Warnstufen können sich daher kurzfristig ändern.
Welche Vorgeschichte hat die Warnlage?
Der aktuelle Aufruf steht im Rahmen des Plan Específico de Emergencias de Canarias por Riesgos de Fenómenos Meteorológicos Adversos, kurz PEFMA. Die Dirección General de Emergencias stützt sich dabei auf Daten von AEMET und weiteren Wetterquellen.
Bereits im Oktober 2026 gab es mehrere Vorwarnstufen für Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, El Hierro und La Palma. Im Februar 2026 galt eine Vorwarnung für den Norden Teneriffas und Gran Canarias sowie für Fuerteventura und Lanzarote.
Was bedeutet das für den Alltag vor Ort?
In den amtlichen Mitteilungen werden keine Gebühren, Preisänderungen, Einreisebestimmungen, allgemeinen Schliessungen oder Antragsfristen genannt. Auch konkrete Sperrungen von Strassen, Flughäfen, Häfen, Hotels oder Sehenswürdigkeiten sind dort nicht aufgeführt.
Für Einwohner und Gäste heisst das: Der Alltag läuft weiter, aber mit erhöhter Vorsicht. Wer unterwegs ist, sollte die offiziellen Hinweise verfolgen und bei Gewittern nicht in der Nähe von Wasserläufen oder überschwemmungsgefährdeten Stellen bleiben.
Welche Selbstschutzmassnahmen nennt die Behörde?
Die Regierung der Kanarischen Inseln empfiehlt, Fenster und Türen zu schliessen und zu sichern, damit kein Wasser eindringt. Bei starkem Regen sollten Fahrten vermieden werden.
Wer vom Sturm im Auto überrascht wird, soll die Geschwindigkeit reduzieren und nicht an Stellen anhalten, an denen Wasser abfliessen kann. Überflutete Abschnitte und Barrancos sollten nicht durchquert werden.
Was ist noch offen?
Die Behörde weist darauf hin, dass Ort, Stärke und Dauer der Niederschläge unsicher sind. Die Warnstufen können sich daher ändern.
Die Dirección General de Emergencias überwacht die Lage und will die amtlichen Hinweise bei Bedarf aktualisieren. Eine statistische Reihe zu Schäden oder Kosten aus früheren Ereignissen liegt in den Quellen nicht vor.