Was gilt auf El Hierro am 2. November?

Wer heute auf El Hierro einen Ausflug plant, verschiebt ihn besser auf später. Seit 00.00 Uhr am Montag, 2. November 2026, steht die Insel unter Regenalarm, wie El Hierro Hoy berichtet.

Die Dirección General de Emergencias des Gobierno de Canarias hat die Stufe ausgerufen, die höher liegt als die Voralarmstufe. Die grösste Gefahr besteht laut dem Bericht bis 15.00 Uhr.

Starke Schauer können sich aber in den Nachmittag ziehen. Besonders auf Küsten- und Bergstrassen sollten Urlauber vor 15.00 Uhr nicht fahren.

Wie stark soll es regnen?

Örtlich kann es sehr heftig schütten, mit mehr als 30 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde. Für den Montag erwartet der Bericht kräftige Konvektion, also Schauer aus aufquellenden Wolken.

Jesús Pérez, Consejero für Medio Ambiente, Seguridad y Emergencias beim Cabildo, sagte laut El Hierro Hoy: «die Wetterentwicklung ist unsicher». Auch das Ende der Alarmstufe nannte der Bericht nicht.

Was rät der Cabildo Urlaubern und Residenten?

Der Cabildo bittet alle, unnötige Fahrten zu meiden und auf der Strasse äusserst vorsichtig zu fahren. Zudem warnt er vor möglichen Steinschlägen.

Schluchten, Bachbetten und überschwemmungsgefährdete Zonen soll niemand durchqueren. Wer ein Haus bewohnt, soll Abflüsse, Flachdächer und Fallrohre prüfen.

Folgen Sie den Anweisungen der Rettungsdienste. Mietwagenfahrer müssen mit Geröll und Erdreich auf der Fahrbahn rechnen.

Was bedeutet der Plan in La Frontera?

In La Frontera können Einrichtungen schliessen und Aktivitäten ausfallen. Der Ayuntamiento (Gemeindeverwaltung) hat seinen Notfallplan PEMU seit 00.00 Uhr am Montag aktiviert, er bleibt in Kraft, solange die Alarmstufe gilt.

Als Vorsichtsmassnahme prüft die Gemeinde, Aktivitäten auszusetzen und Einrichtungen zu schliessen. Das hängt von der Wetterentwicklung ab, bestimmte Orte nannte sie nicht.

Wer eine Gemeindeeinrichtung oder Veranstaltung besuchen will, fragt besser vorher beim Ayuntamiento oder beim Cabildo nach. So steht niemand vor verschlossener Tür.

Wie ordnet sich der Alarm ein?

Schon am 22. Oktober 2026 stand El Hierro in der Alarmstufe, laut RTVC mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde. Im März 2026 deaktivierte der Cabildo den PEIN nach dem Sturm Therese, wie RTVC berichtet.

Damals meldeten die Behörden rund 100 Vorfälle, meist Steinschlag und Geröll auf Strassen. Weitere Steinschläge auf aufgeweichtem Boden hatten sie damals angekündigt.

Die Stufen steuert der Regionalplan PEFMA für ungünstiges Wetter, wie RTVC schreibt. AEMET misst dabei das Wetterphänomen in Gelb, Orange und Rot, das Gobierno de Canarias bewertet die Auswirkungen.

Was ist noch offen?

Konkrete Strassensperrungen, Flug- oder Fährausfälle nannte die Quelle bis Montag nicht. Der Cabildo kündigte an, über neue Entwicklungen zu informieren.

Auch Regenmengen oder Schäden liegen bisher nicht vor. Aktuelle Hinweise veröffentlichen der Cabildo de El Hierro und der Ayuntamiento de La Frontera.