Es gibt Orte, die fühlen sich an wie ein gut gehütetes Geheimnis. Für Sara Carbonero sind das nicht die vollen Promenaden von Marbella oder die schicken Clubs Ibizas. Ihr persönlicher Rückzugsort liegt ein ganzes Stück südlicher, mitten im Atlantik: die Kanareninseln Lanzarote und La Graciosa. Hier, zwischen schroffen Vulkankegeln, goldenen Sandstränden und einer fast unwirklichen Stille, hat die Journalistin und Moderatorin in den letzten Monaten immer wieder Halt gefunden. Es sind nicht die typischen Touristenhochburgen, die sie anziehen, sondern die leisen, fast jungfräulichen Ecken, die selbst vielen Kanarenkennern verborgen bleiben.
Die Berichte über ihre Aufenthalte zeichnen das Bild einer Frau, die das Langsame sucht. Kein roter Teppich, keine Blitzlichter – stattdessen morgendliches Yoga mit Meerblick, stundenlange Strandspaziergänge mit ihren Kindern und lange Abende mit Freunden bei Grill und Wein. Besonders ein Ort hat es ihr dabei angetan: das winzige Dorf Pedro Barba auf der kleinen Nachbarinsel La Graciosa. Es ist der Gegenentwurf zum hektischen Alltag, ein Refugium, das sie so sehr schätzt, dass sie hier sogar den Jahreswechsel 2025 auf 2026 verbracht hat. Wir nehmen dich mit auf eine Reise zu ihren Lieblingsplätzen.
La Graciosa: Die stille Achte im Atlantik
Stell dir eine Insel vor, auf der es keine asphaltierten Straßen gibt, keine Flughäfen und kaum Autos. So ist La Graciosa, die kleinste bewohnte Insel der Kanaren, nur einen kurzen Bootstrip von Lanzarotes Nordküste entfernt. Sie gehört zum Chinijo-Archipel und ist ein geschütztes Naturparadies. Schon bei der Überfahrt von Órzola aus spürst du, wie der Alltag hinter dir zurückbleibt. Das Wasser schimmert türkis, die Silhouette der Vulkane wird klarer, und irgendwann legt das Boot am kleinen Pier von Caleta del Sebo an. Für Sara Carbonero ist diese Insel mehr als nur ein Urlaubsziel – sie ist ihr „atlantisches Refugium“.
Die Insel lebt von ihrer Ursprünglichkeit. Die Wege sind aus Sand, die Häuser weiß getüncht, und die einzigen Verkehrsmittel sind Fahrräder oder die eigenen Füße. Genau diese Entschleunigung ist es, die Carbonero hier sucht. Medienberichten zufolge hat sie die Insel als ihren persönlichen Rückzugsort auserkoren, an dem sie zur Ruhe kommt und Zeit mit ihren Liebsten verbringt. Die Kulisse aus roter und schwarzer Vulkanerde, gesprenkelt mit grünen Sukkulenten, bildet den perfekten Kontrast zum tiefblauen Meer. Es ist eine Landschaft, die nicht nur schön anzusehen ist, sondern eine fast meditative Wirkung entfaltet.
Pedro Barba: Das Dorf am Ende der Welt
Noch einen Tick abgeschiedener als der Hauptort Caleta del Sebo ist Pedro Barba. Diese winzige Ansiedlung an der Ostküste La Graciosas besteht nur aus einer Handvoll weißer Häuser, die sich um eine kleine Bucht gruppieren. Hier gibt es keinen Supermarkt, keine laute Bar – nur das Meer, einen kleinen eigenen Strand und einen Holzsteg, an dem gelegentlich Fischerboote dümpeln. Genau hier hat sich Sara Carbonero gemeinsam mit ihrer engen Freundin, der Journalistin Isabel Jiménez, und deren Familien einquartiert. Die Gruppe mietete eines der typischen Ferienhäuser direkt am Wasser, umgeben von nichts als Natur.
Die Tage in Pedro Barba folgen einem einfachen Rhythmus. Die Kinder spielen im Sand, während die Erwachsenen auf der Terrasse sitzen und aufs Meer schauen. Es wird gemeinsam gekocht, gegrillt und geplaudert. Carbonero selbst soll hier morgens Yoga praktiziert haben, mit dem Blick auf die Nachbarinsel Lanzarote am Horizont. Es ist diese Mischung aus Gemeinschaft und völliger Abgeschiedenheit, die den Reiz ausmacht. Pedro Barba ist kein Ort für Action-Urlauber, sondern für alle, die das pure Inselgefühl suchen – authentisch, leise und unglaublich entspannend.
Montaña Amarilla und Los Pocillos: Strände mit Charakter
Von Pedro Barba aus lassen sich die versteckten Buchten La Graciosas wunderbar erkunden. Eine der Touren, die Carbonero und ihre Freunde unternommen haben, führte sie mit dem Jeep zur Montaña Amarilla. Der Name ist Programm: Ein markanter, gelblich leuchtender Vulkankegel erhebt sich hier über einer einsamen Bucht mit klarem, flachem Wasser. Die Fahrt dorthin führt über unbefestigte Pisten – ein kleines Abenteuer, das mit einem atemberaubenden Panoramablick belohnt wird. Im Hintergrund ist die Küste Lanzarotes zu sehen, vor einem liegt das unendliche Blau des Atlantiks. Es ist ein Ort, der zum Innehalten einlädt und an dem man stundenlang die Seele baumeln lassen kann.
Doch auch auf der Hauptinsel Lanzarote selbst hat die Journalistin ihre festen Anlaufstellen. Eine davon ist der Strand Los Pocillos in Puerto del Carmen. Anders als die oft überlaufenen Strände der Inselhauptstadt Arrecife ist Los Pocillos ein breiter, goldener Sandstrand, der selbst an windigen Tagen durch seine geschützte Lage mit ruhigem Wasser punktet. Hier wurde Carbonero bei ausgedehnten Spaziergängen am Ufer gesichtet, ganz in Gedanken versunken. Der Strand ist ideal für Familien, denn das Wasser fällt nur flach ab und die Weite des Sandes bietet viel Platz zum Spielen und Entspannen. Es ist der perfekte Ort, um ein paar Stunden zu lesen, zu plaudern oder einfach den Wellen zuzuschauen.
La Geria: Weinprobe im Vulkangarten
Ein Urlaub auf Lanzarote wäre nicht komplett ohne einen Abstecher ins Inselinnere, in die faszinierende Weinregion La Geria. Auch Sara Carbonero hat es sich nicht nehmen lassen, diese einzigartige Landschaft zu besuchen. Zwischen den Orten Yaiza und San Bartolomé erstreckt sich ein Meer aus schwarzer Vulkanasche, dem sogenannten Lapilli. In dieser scheinbar lebensfeindlichen Umgebung wachsen Weinstöcke, die in trichterförmigen Mulden gepflanzt und von kleinen halbrunden Steinmauern vor dem Wind geschützt werden. Es ist ein Bild, das man so schnell nicht vergisst und das die Kreativität der Inselbewohner eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Carbonero soll hier an einer Weinprobe teilgenommen und den berühmten „vulkanischen Wein“ der Insel gekostet haben. Die Bodegas der Region laden dazu ein, den charaktervollen Malvasia-Tropfen direkt vor Ort zu genießen, oft begleitet von lokalem Ziegenkäse und einem Blick auf die bizarre Kraterlandschaft. Es ist ein Erlebnis für alle Sinne und zeigt eine ganz andere, ruhige Seite Lanzarotes fernab der Strände. Für die Journalistin war es offenbar ein weiterer Baustein, um die Insel nach einer überstandenen gesundheitlichen Krise im Januar 2026 wieder mit positiven Erinnerungen zu verknüpfen und neue Kraft zu schöpfen.
Häufige Fragen
- Wo genau hat Sara Carbonero auf La Graciosa gewohnt?
- Sie mietete ein Ferienhaus in der kleinen Siedlung Pedro Barba an der Ostküste, direkt am Meer mit eigenem Strand und Anlegesteg.
- Kann man als Tourist auch in Pedro Barba übernachten?
- Ja, die wenigen Ferienhäuser werden an Urlauber vermietet, sind aber sehr begehrt und kosten etwa 1.500 Euro pro Woche.
- Welche Strände hat Sara Carbonero auf den Kanaren besucht?
- Neben dem Strand von Pedro Barba besuchte sie Montaña Amarilla auf La Graciosa und den goldenen Sandstrand Los Pocillos auf Lanzarote.
- Wie kommt man von Lanzarote nach La Graciosa?
- Es gibt eine regelmäßige Fährverbindung von Órzola im Norden Lanzarotes nach Caleta del Sebo; die Überfahrt dauert rund 25 Minuten.
- Was macht La Geria auf Lanzarote so besonders?
- Es ist ein Weinanbaugebiet in einer spektakulären Vulkanlandschaft, wo die Reben in Trichtern aus schwarzer Asche wachsen und vor Ort Weinproben angeboten werden.
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Stand der Informationen: Juli 2026. Dieser Artikel basiert auf öffentlich zugänglichen Medienberichten über die Reisen von Sara Carbonero. Die genannten Orte können frei besucht werden, sofern sie nicht in Privatbesitz sind.
