Wann und wo finden die Tablas 2026 statt?

Das Ayuntamiento de Icod de los Vinos legt das Hauptrutschen auf Sonntag, den 29. November. Schon am Freitag, 27. November, wird die erste Flasche des neuen Weins angezapft.

Am Samstag, 28. November, folgen der Arrastre (das Ziehen der Tafeln durch die Gassen) und weitere Aktivitäten. Uhrzeiten und Orte der einzelnen Programmpunkte hat das Rathaus bisher nicht genannt.

Die bekannteste Strecke ist die Calle del Plano. Die üblichen Strassen sollen laut Gemeinde für den Sonntag bereitstehen.

Nach nicht amtlichen Angaben ist auch Montag, der 30. November, ein lokaler Feiertag mit Messe und Prozession. Das Ayuntamiento hat das nicht bestätigt, Reisende planen den Tag deshalb nur als möglichen Festtag ein.

Was bedeutet die Parlamentswahl für Besucher?

Die Tablas fallen auf einen Wahltag: Am 29. November wählt Spanien das Parlament (elecciones generales). Bürgermeister Javier Sierra sagte dazu: «Es wird Tablas de San Andrés geben, selbstverständlich.»

Das Rathaus hat in der Woche vor der Ankündigung Kontakt mit der Junta Electoral aufgenommen, um die nötigen Genehmigungen zu klären. Mit Correos läuft die Abstimmung.

Die Planung berücksichtigt zudem, dass das Gericht von Icod de los Vinos nahe der Calle del Plano liegt. Die Umplanung trifft laut Ayuntamiento vor allem Programmpunkte, die eine institutionelle Vorbereitung brauchen.

Ob sich Uhrzeiten oder Sperrungen am Sonntag ändern, hat die Gemeinde nicht mitgeteilt. Wer in Icod wahlberechtigt ist, fragt Wahllokal und Öffnungszeiten besser bei der Gemeinde nach, denn dazu liegen keine Angaben vor.

Was kostet der Besuch, und was passiert bei den Tablas?

Der Eintritt kostet nach den veröffentlichten Angaben nichts, eine amtliche Bestätigung gibt es nicht. Preise, Zugangsbeschränkungen oder Verhaltensregeln hat die Gemeinde bisher nicht genannt.

Bei den Tablas rutschen Menschen auf Holzbrettern die steilen Gassen des Ortskerns hinab. Jede Familie bereitet ihre Tafel selbst vor, oft ist sie von Eltern oder Grosseltern geerbt.

Das Gefälle erreicht nach den veröffentlichten Angaben bis zu 30 Prozent. Das Fest hängt mit dem Vorabend des Heiligen Andreas am 29. und 30. November zusammen.

In dieser Zeit öffnen traditionell die Bodegas und schenken den neuen Wein aus, nach den Angaben mit gerösteten Kastanien und Salzfisch. Die Tradition geht nach diesen Angaben auf das 16. Jahrhundert zurück, als Baumstämme talwärts transportiert wurden.

Das Fest gilt als Fiesta de Interés Turístico Nacional. Eine amtliche Erklärung dazu wurde nicht gefunden.

Wie komme ich nach Icod de los Vinos, und wo parke ich?

Icod liegt im Norden Teneriffas, nach den veröffentlichten Angaben 60 Kilometer von Santa Cruz und 25 Kilometer vom Flughafen Tenerife Norte entfernt. Die Zufahrt führt über die TF-5.

Linienbusse (guaguas) der TITSA verkehren von Puerto de la Cruz und Santa Cruz. Die Strassen im Zentrum, besonders die Rutschstrecken, sind während der Tablas laut diesen Angaben für den Verkehr gesperrt.

An den Zugängen zum Ortskern sollen Parkplätze bereitstehen, früh anzureisen sei ratsam. Amtliche Hinweise der Gemeinde zu Bussen, Parkplätzen und Sperrungen für 2026 lagen nicht vor.

Für Gäste aus dem Süden der Insel sind weder Fahrzeit noch Sonderbusse genannt. Im Norden sind im November nach den Angaben 12 bis 19 Grad zu erwarten, Regen ist möglich.

Mantel und bequeme Schuhe sind angebracht. Abgesperrte Zonen sollten Sie respektieren.

Was war in früheren Jahren geboten?

Das offizielle Anzapfen des Weins fand 2025 um 21.00 Uhr auf der Plaza Andrés de Lorenzo Cáceres statt. Dazu gab es ein Weinfest um 19.00 Uhr mit lokalen Bodegas, Tapas und Musik.

Am letzten Tag folgte um 18.00 Uhr die «Batalla de Polkas». Für 2025 erwartete die Ankündigung mehr als 30.000 gleichzeitige Besucher.

Eine Zahl für 2026 gibt es nicht, und das Programm von 2025 ist kein bestätigter Fahrplan für dieses Jahr. Offen ist, wann das Ayuntamiento sein Programm 2026 mit Uhrzeiten und Orten vorlegt.

2023 zeigte das Weinfest 12 Bodegas in 22 Zelten, dazu Zeichenwettbewerbe und Workshops für Kinder. Wegweiser markierten die Rutschrouten, getrennt für Kinder und Erwachsene.

Sierra mahnte zur Vorsicht und riet Neulingen, mit Erfahrenen zu gehen. 2021 liefen die Tablas wegen Covid nur mit Einschränkungen, seit 2022 sind sie wieder in vollem Umfang zurück.

Auch in La Guancha und San Juan de la Rambla wird die Tradition gepflegt.