Was bedeutet der Regen am 5. November für Teneriffa?

Am Donnerstag zieht über Teneriffa ein Wolkenband auf, das ab dem Mittag dichter wird. Die Aemet erwartet dazu verstreute Schauer, schwach bis mässig, vor allem an den Nord- und Osthängen.

In Santa Cruz de Tenerife zeigt das Thermometer laut Wetterdienst 19 bis 24 Grad. An den Küsten weht schwacher Südwestwind, dazu kommen Brisen.

Die Ferienorte im Süden erwähnt der Bericht nicht eigens. Auch Regenmengen in Litern pro Quadratmeter gibt er für diesen Tag nicht an.

Wer in die Berge will, rechnet am Nachmittag mit Schauern. In der Höhe weht der Südwestwind mässig, auf den zentralen Gipfeln der Insel sind laut Aemet zeitweise starke Windphasen möglich.

Wie ist das Wetter auf den anderen Inseln?

Auch auf La Palma, La Gomera, El Hierro und Gran Canaria schliesst die Aemet verstreute, schwache bis mässige Schauer nicht aus. Sie fallen dort vor allem im Landesinneren, auf Gran Canaria an den Nord- und Osthängen.

Mild bleibt es überall: Santa Cruz de La Palma kommt auf 18 bis 23 Grad, San Sebastián de La Gomera auf 19 bis 24 Grad, Valverde auf El Hierro auf 15 bis 21 Grad. Las Palmas de Gran Canaria liegt zwischen 20 und 23 Grad.

Auf Fuerteventura und Lanzarote ziehen hohe und tiefe Wolken durch, am Nachmittag reissen sie auf. Regen erwähnt der Bericht dort nicht, Puerto del Rosario und Arrecife erreichen je 20 bis 24 Grad.

Wie stark sind Wind und Meer?

Im ganzen Archipel weht der Wind allgemein schwach aus Südwest, an den Küsten bestimmen Brisen das Bild. In den höheren Lagen legt er auf mässige Stärke zu.

Das Meer ist laut Aemet gekräuselt bis leicht bewegt. Dazu rollt Dünung aus Nord und Nordwest mit Wellen von einem bis zwei Metern heran.

Eine eigene Warnung für Badegäste nennt der Bericht nicht. Auf die Wellen aus dem Norden weist die Aemet aber ausdrücklich hin.

Gilt für diesen Donnerstag eine Wetterwarnung?

Eine Warnstufe nennt der Bericht zum 5. November nicht, weder Gelb noch Orange. Die Warnseite der Aemet war bei der Recherche nicht erreichbar, eine amtliche Warnung lässt sich deshalb nicht ausschliessen.

Die Aemet aktualisiert Warnungen kurzfristig. Aktuelle Stufen stehen auf aemet.es und auf 112canarias.org.

Gelb, Orange und Rot vergibt die Aemet als Wetterdienst. Die Zivilschutzstufen prealerta, alerta und alarma erklärt dagegen die Generaldirektion für Notfälle der Kanarenregierung (Dirección General de Emergencias).

Sie stützt sich auf den Notfallplan PEFMA, genehmigt per Decreto 18/2014 vom 20. März und im BOC (Amtsblatt der Kanaren) 2014, Nr. 70 veröffentlicht. Das Cabildo de Tenerife (Inselregierung) führt zusätzlich eigene Stufen.

Was war am Wochenende los und was lehrt es?

Der Donnerstag ist nur ein schwacher Nachklang eines deutlich kräftigeren Tiefs vom 1. bis 3. November. Für Montag, 2. November, galt Orange der Aemet für La Palma, La Gomera und El Hierro, Gelb für Teneriffa.

Auf den drei kleineren Inseln drohten örtlich mehr als 30 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde. Auf Teneriffa waren bis zu 20 Liter im Norden und im Grossraum Santa Cruz möglich.

Die Kanarenregierung erklärte für La Palma, La Gomera und El Hierro die Stufe alerta, für Teneriffa und Gran Canaria die Stufe prealerta. Gemeldet wurden Stromausfälle auf La Gomera, verstreute Strassenschäden und Zufahrtsprobleme mit etwas Geröll in El Médano im Süden Teneriffas.

Blanca Pérez, Sicherheits- und Notfallrätin des Cabildo de Tenerife, nannte die Mittagsstunden als Risikozeit, besonders im Metropolraum. Ihr Satz: «Das Hauptrisiko entsteht, wenn sich in kurzer Zeit viel Wasser ansammelt.»

Wie schnell ein Regentag eskalieren kann, zeigte der 24. März 2026: Im Raum Santa Cruz wurden bis zu 80 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde gemeldet, die Aemet hatte Orange für bis zu 30 Liter ausgegeben. Damals blieben die TF-445 nach Punta de Teno und drei Zufahrten zum Teide-Nationalpark gesperrt, die Universität La Laguna schloss.

Was raten die Behörden und was folgt danach?

Bei Starkregen empfehlen die Behörden, das Tempo zu senken, überflutete Bereiche zu meiden und Fenster und Türen gegen eindringendes Wasser zu sichern. In Notfällen wählen Sie sofort den Notruf 112.

Für Freitag, 6. November, und das Wochenende liegt keine verlässliche Vorhersage in den Unterlagen vor. Ob die Kanarenregierung die Stufen vom 2. November wieder aufgehoben hat, bestätigt die Quelle ebenfalls nicht.

Sperrungen, Fristen oder Kosten nennt keine der Quellen für diesen Donnerstag. Wer Ausflüge zum Teide oder in den Norden plant, prüft am Morgen die Warnlage bei der Aemet.