Wie ist das Klima auf La Palma?
Die offizielle Messstation La Palma Aeropuerto in Breña Baja liefert die belastbarsten Klimawerte.
Die mittlere Höchsttemperatur erreicht im September 26,6 °C.
Für Wanderungen gelten Frühjahr und Herbst als besonders ausgewogene Zeiträume. Die Klimadaten belegen jedoch keine Garantie für einzelne Tage. Aktuelle Werte und Warnungen veröffentlicht AEMET.
Welche Sehenswürdigkeiten sollte man auf La Palma sehen?
Der Parque Nacional de la Caldera de Taburiente umfasst die zentrale Caldera-Landschaft der Insel. Zugangsbedingungen, Sperrungen und gegebenenfalls erforderliche Genehmigungen müssen vor einer Wanderung bei der Nationalparkverwaltung geprüft werden.
Der Roque de los Muchachos ist Standort des Observatorio del Roque de los Muchachos. Zufahrten können wegen Wetter, Arbeiten oder Veranstaltungen eingeschränkt sein.
Der Volcán de Tajogaite ist der jüngste Vulkankegel La Palmas. Er entstand beim Ausbruch von 2021. Das Gebiet ist vulkanisch empfindlich; Wege, Sperrzonen und geführte Zugänge sind verbindlich zu beachten.
Santa Cruz de La Palma ist die Inselhauptstadt und der wichtigste historische Stadt- und Hafenstandort. Los Llanos de Aridane ist die grösste Stadt im Westen und ein zentraler Ausgangspunkt für die Westseite.
Der Bosque de Los Tilos gehört zum Biosphärenreservat La Palma. Bei Starkregen können Wege und Zufahrten gesperrt werden. Die Ruta de los Volcanes verläuft über die Höhenzüge im Süden und ist bei Wind, Nebel, Hitze oder Aschebedingungen anspruchsvoll.
Wie kommt man nach La Palma und auf der Insel voran?
La Palma ist per Flugzeug über den Aeropuerto de La Palma erreichbar. Für Verbindungen, Check-in-Fristen und aktuelle Flugpläne ist AENA beziehungsweise die jeweilige Fluggesellschaft massgeblich.
Fährverbindungen werden von den jeweiligen Reedereien veröffentlicht. Fahrpläne und Fahrzeugmitnahme können saisonal variieren. Eine pauschale Angabe zu Preisen oder Abfahrtszeiten ist ohne Prüfung des Reisejahres nicht belastbar.
Auf der Insel verkehren öffentliche Busse, auf Spanisch Guaguas. Linien, Haltestellen und Fahrpreise müssen beim zuständigen Verkehrsbetreiber oder Cabildo überprüft werden.
Mietwagen erleichtern den Zugang zu abgelegenen Aussichtspunkten und Wanderparkplätzen. Sie ersetzen aber nicht die Prüfung von Strassensperren und Schutzgebietszugängen. Kurvenreiche Strassen und grosse Höhenunterschiede machen kurze Distanzen zeitaufwendig.
Welche Regeln gelten in Natur- und Vulkangebieten?
Vor jeder Wanderung sind Wetterwarnungen von AEMET, Hinweise des Cabildo und aktuelle Sperrungen des Schutzgebiets zu prüfen. In Vulkan- und Nationalparkgebieten dürfen ausschliesslich markierte Wege benutzt werden.
Bei Hitze sind ausreichend Wasser, Sonnenschutz, festes Schuhwerk und eine geladene Kommunikationsmöglichkeit mitzuführen. In Schluchten, Wäldern und Vulkanhängen besteht je nach Wetter Steinschlag-, Rutsch- oder Überschwemmungsgefahr.
Feuer, Campen, Drohnen, Sammeln von Pflanzen sowie das Betreten gesperrter Flächen können in Schutzgebieten besonderen Regeln unterliegen. Bei vulkanischen Gasen oder Asche gilt ausschliesslich die Anweisung der Behörden.
Die gesamte Insel ist Biosphärenreservat. Zusätzlich bestehen der Nationalpark Caldera de Taburiente, weitere Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie eine Meeresschutzreserve. Die konkrete Rechtslage kann je nach Schutzkategorie und Gemeinde unterschiedlich sein.
Was unterscheidet La Palma von den anderen Kanareninseln?
La Palma eignet sich vor allem für Natur-, Wander- und Kulturtourismus, weniger für klassischen Massentourismus mit langen Sandstränden. Teneriffa und Gran Canaria sind deutlich grösser, stärker urbanisiert und touristisch intensiver.
Lanzarote und Fuerteventura sind trockener und setzen stärker auf Strände, Wind- und Wassersport. La Gomera und El Hierro sind ähnlich naturorientiert und ruhig.
La Palma besitzt eine besonders ausgeprägte Kombination aus Hochgebirge, Vulkanlandschaften, Lorbeerwald, Kultur und Astronomie.
Der Roque de los Muchachos erreicht 2.426 Meter. Damit gehört La Palma zu den höchsten Inseln im Verhältnis zur Fläche.
Welche Alternativen gibt es bei schlechtem Wetter oder Sperrungen?
Wer wegen Wetter, körperlicher Einschränkungen oder gesperrter Wege umplanen muss, findet Alternativen. Statt einer langen Caldera-Wanderung bieten sich Aussichtspunkte und kurze Wege im Nationalpark an.
Statt einer Vulkanbegehung sind Besucher- und Interpretationszentren, Museen oder geführte Touren möglich. Statt Hochgebirge eignen sich die historische Altstadt von Santa Cruz, Los Llanos oder Dörfer mit traditioneller Architektur.
Statt einer anspruchsvollen Bergtour bieten sich der Lorbeerwald von Los Tilos, kurze Küstenwege oder Naturbäder an. Bei schlechter Sicht am Roque de los Muchachos sind Inselmuseum, archäologische Einrichtungen, Kirchen und Kunstsammlungen eine Option.