Was ändert sich für Urlauber im Süden von El Hierro?

Wer den Garoé-Baum (Árbol Garoé) oder das Besucherzentrum Julan besuchen wollte, steht am Montag vor verschlossenen Türen, berichtet Libertad Digital. Der Cabildo (Inselregierung) wollte damit Besucher und Personal schützen.

Auf der HI-4 liegt Material auf der Fahrbahn, und zwar ab Kilometer 18 bis nach La Restinga, wie RTVC meldet. Wer im Süden unterwegs ist, fährt vorsichtig und prüft vorab die Verkehrslage.

Auf der HI-1 gab es ausserdem Abgänge bei La Llanía. Förmlich gesperrt sind die Strassen nach bisherigen Angaben der Quellen nicht.

Wann Garoé und Julan wieder öffnen, nannten die Quellen nicht. Zu Flug- oder Fährausfällen am 2. November fanden sich keine Meldungen, wer reist, fragt am besten bei Airline oder Reederei nach.

Wo fällt der Strom aus, und wen informieren Bewohner?

Im Süden der Insel blieb es an mehreren Orten dunkel: Libertad Digital nennt La Restinga, El Mocanal, Isora und El Pinar. RTVC erwähnt um 9.56 Uhr dagegen Los Llanos und La Restinga.

Wer zu Hause ohne Strom sitzt, meldet die Störung an Endesa. Laut RTVC gingen die Meldungen auch an die Firma Juan Padrón S.L., die die Versorgung wiederherstellen sollten.

Wie viele Haushalte betroffen sind und wie lange der Strom fehlt, ist nicht bekannt. Eine Entschädigungs- oder Antragsregelung fand sich in den Quellen nicht.

Wie viel Regen fiel, und wie ist die Warnlage?

Fast 80 Liter pro Quadratmeter prasselten auf den Süden und Südwesten nieder, vor allem auf El Pinar und den Hafen von La Restinga, berichtet Libertad Digital. Zeitraum und Messstation nennt der Bericht nicht, einen Vergleichswert ebenso wenig.

Die Insel bleibt laut Libertad Digital wegen Starkregens in Alarm. Welche Stufe des staatlichen Wetterdienstes AEMET am 2. November galt, ist nicht bestätigt.

Jesús Pérez, laut RTVC Cabildo-Rat für Umwelt, Sicherheit und Notfälle, bestätigte, dass der Starkregen den Süden und Südwesten traf. Die Einsatzdienste beobachteten die Lage weiter und wollten Strom und Verkehr im Tagesverlauf normalisieren, so Libertad Digital.

Wie liefen frühere Unwetter auf El Hierro ab?

Schon am 22. Oktober 2026 setzte die Kanarische Regierung El Hierro, La Gomera und den Osten von La Palma ab Mitternacht in Alerta, berichtet RTVC. Vorhergesagt waren bis zu 100 l/m² in 12 Stunden.

Damals verengte ein Felsbrocken den Roquillos-Tunnel (HI-5, bei Frontera) auf eine Spur, so RTVC. Nach der Mittagszeit öffnete er wieder, zunächst nur einspurig im Wechselverkehr.

Die HI-1 zwischen La Llanía und La Candelaria blieb wegen Stein- und Astabgängen gesperrt, ebenso das Santuario de la Virgen de los Reyes. Die Kanarische Regierung riet, unnötige Fahrten zu meiden und überflutete Strassen nicht zu queren.

Im März 2026 brachte das Sturmtief Therese der Insel laut Cabildo rund 100 Zwischenfälle, vor allem Erdrutsche. Danach hob der Cabildo den Inselnotfallplan PEIN auf, und alle Strassen sowie die Zentren Julan und Garoé öffneten wieder.

Wer entscheidet über Warnstufen und Sperrungen?

Die Warnstufen Prealerta, Alerta und Alerta máxima ruft die Dirección General de Seguridad y Emergencias der Kanarischen Regierung aus. Sie stützt sich dabei auf die Vorhersagen des Wetterdienstes AEMET.

Der Cabildo de El Hierro betreibt die Inselstrassen und schliesst Strassen und Besucherstätten. Auch den Notfallplan PEIN setzt er in Kraft, ob das am 2. November geschah, ist unbestätigt.

Für Notfälle gilt die Nummer 112 Canarias. Für die Folgetage fehlen belastbare Angaben, als Anlaufstellen bleiben die Mitteilungen des Cabildo auf elhierro.es und die AEMET-Warnungen für den 3. November.