Was bedeutet die Calima für Urlauber und Residenten?
Calima ist mineralischer Staub aus Nordafrika, der die Sicht verschlechtern und die Luftqualität vorübergehend beeinträchtigen kann. Laut Gobierno de Canarias kann sie bei empfindlichen Personen Atemwegs- und Augenreizungen verursachen.
Die kanarische Notfallbehörde empfiehlt, die offiziellen Hinweise zu verfolgen und körperliche Anstrengung im Freien zu reduzieren. Bei starker Staubbelastung sollten Fenster geschlossen bleiben. Wer Beschwerden hat, soll medizinischen Rat einholen.
Für Einwohner, Auswanderer und Touristen nennt die vorliegende Berichterstattung keine zusätzlichen Gebühren, Zugangsbeschränkungen, Schliessungen oder Änderungen bei Verkehr und Unterkünften. Auch konkrete Behinderungen an Flughäfen oder Häfen sind nicht ausgewiesen.
Wie warm wird es auf den einzelnen Inseln?
Die AEMET-Prognose nennt für Santa Cruz de Tenerife 23 Grad nachts und 29 Grad tagsüber. In Arrecife auf Lanzarote liegen die Werte bei 22 bis 28 Grad, in San Sebastián de La Gomera bei 23 bis 28 Grad.
Las Palmas de Gran Canaria erreicht laut AEMET 23 bis 27 Grad. Santa Cruz de La Palma kommt auf 22 bis 27 Grad, Puerto del Rosario auf Fuerteventura auf 22 bis 27 Grad. Valverde auf El Hierro bleibt mit 18 bis 23 Grad am kühlsten.
Gegenüber dem Vortag nennt die Vorhersage keine wesentlichen Temperaturänderungen. Einen Monats- oder Jahresvergleich enthält die Quelle nicht.
Wo bleibt die Calima am stärksten spürbar?
Die leichte Calima hält sich laut El Día vor allem in mittleren Höhenlagen und auf den Gipfeln der Inseln mit grösserem Relief. Das betrifft Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro und Gran Canaria.
Auf Lanzarote und Fuerteventura liegt der Staub laut AEMET vor allem in höheren Luftschichten. Im Tagesverlauf soll sich der Himmel in weiten Teilen des Archipels aufklaren.
Im Norden von Gran Canaria, La Palma und El Hierro können morgens und am späten Abend tiefe Wolken auftreten. Im Osten von Fuerteventura sind am Vormittag tiefe Wolken möglich.
Wie sind die Bedingungen auf dem Meer?
Für die Gewässer der Kanaren erwartet AEMET Nordostwind der Stärke 3 bis 5 sowie leichte bis mässige See. Dazu kommt Nordwest-Dünung mit Wellen von 1 bis 2 Metern.
Die Seewettervorhersage war bis Freitag, 16. Oktober 2026, 20.00 Uhr UTC gültig. Für die Küsten wurden laut AEMET keine Warnbedingungen erwartet.
Wer Aktivitäten auf dem Wasser plant oder in kanarischen Gewässern unterwegs ist, sollte diese Bedingungen einplanen. Die Quelle nennt keine konkreten Einschränkungen für Fährverbindungen oder Häfen.
Was empfehlen die Behörden konkret?
Die kanarische Notfallbehörde rät, Türen und Fenster geschlossen zu halten und Staub mit feuchten Tüchern zu entfernen. Ausreichendes Trinken und die gewohnte Medikation werden ebenfalls empfohlen.
Personen mit Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ältere Menschen, Kinder und andere gefährdete Gruppen sollen die Belastung reduzieren. Bei Atemnot oder Verschlechterung wird geraten, die 112 anzurufen.
Auf Strassen kann Calima die Sicht verringern. Die Behörden empfehlen, das Licht einzuschalten, die Geschwindigkeit zu senken und vorsichtiger zu fahren.
Wie geht es nach dem 16. Oktober weiter?
Die Meldung beschreibt eine leichte und im Tagesverlauf voraussichtlich abnehmende Wetterlage. Offen bleibt, wie schnell sich die Staubbelastung nach dem 16. Oktober vollständig verringert.
Massgeblich dafür ist die jeweils aktualisierte AEMET-Prognose. Die Ausgangsmeldung enthält keine spätere verbindliche Frist oder Folgemassnahme.
Reisende und Residenten sollten vor Ausflügen in höhere Lagen oder aufs Meer die aktuelle Vorhersage prüfen. Die Quelle nennt dafür die AEMET-Seewettervorhersage und die Hinweise des Gobierno de Canarias.