Was ändert sich für Urlauber im Süden?
Die stärkste Hitze erwartet AEMET im Süden und Westen Gran Canarias sowie örtlich im Süden Lanzarotes. Dort sind laut der Wetterbehörde örtlich mehr als 30 Grad möglich, auch auf Teneriffa wurden in geeigneten Lagen hohe Werte erwartet.
Für Las Palmas de Gran Canaria nennt AEMET am Montag, 26. Oktober 2026, bis zu 30 Grad. Santa Cruz de Tenerife kommt auf 27 Grad, San Sebastián de La Gomera auf 28 Grad.
Die Calima ist laut AEMET vor allem oberhalb von etwa 800 Metern spürbar, in den Mittellagen und auf den Gipfeln. An den Südhängen der westlichen Inseln fällt sie stärker aus als an den Nordküsten.
Wer einen Strandtag plant, muss nicht zwingend umbuchen. Die Küstenorte bleiben vergleichsweise mild: Arrecife 27 Grad, Puerto del Rosario 26 Grad, Santa Cruz de La Palma 26 Grad.
Wo der Saharastaub am deutlichsten wird
Auf Lanzarote und Fuerteventura tritt der Saharastaub laut AEMET vor allem in höheren Luftschichten auf. Am Boden bleibt die Luft dort meist klarer als auf den gebirgigen Inseln.
Auf Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro ist die Calima in Mittellagen und Gipfelregionen wahrscheinlicher. Besonders betroffen sind die nach Süden ausgerichteten Hänge.
Die Sicht kann in diesen Lagen deutlich schlechter werden. AEMET nennt keine konkreten Staubmengen und keine offizielle Gesundheitswarnung für den Zeitraum.
Für Reisende mit Atemwegserkrankungen oder empfindlichen Augen ist in höheren Lagen trotzdem Vorsicht geboten. Die Quellen nennen keine verbindliche Sperrung von Wegen oder Strassen.
Wind und Seegang: Was auf Küsten und Gipfeln zukommt
Der Wind weht laut AEMET aus Nordost und kann an exponierten Stellen zeitweise stark sein. In einigen Berichten werden mögliche sehr starke Böen an den Südost- und Nordwestküsten der westlichen Inseln genannt.
Auf dem Meer herrscht Nordostwind der Stärke 5 bis 6, der gelegentlich auf Stärke 7 auffrischt. AEMET meldet dazu Seegang oder starken Seegang sowie Wellen von ein bis zwei Metern aus nördlicher Richtung.
In den Mittellagen und auf den Gipfeln dreht der Wind auf Südost bis Süd. Er kann dort am Vormittag an exponierten Stellen zeitweise stark sein.
Für Bootsausflüge und Wassersport ist das kein ruhiger Tag. Wer an exponierten Küsten oder in höheren Lagen unterwegs ist, sollte die Windentwicklung im Auge behalten.
Wie es am Montag und bis Mittwoch weitergeht
Für Montag, den 26. Oktober 2026, kündigt AEMET weiterhin Calima an. Dazu kommen bewölkter Himmel, mögliche schwache gelegentliche Niederschläge und weitgehend stabile Temperaturen.
Die Tiefstwerte bleiben laut AEMET nahezu unverändert. Die Höchstwerte steigen leicht, besonders im Süden und Westen sowie in den Mittellagen.
Die Originalmeldung von Gomera Noticias spricht von einer Calima, die bis Mittwoch alle Kanarischen Inseln erreicht. Offen bleibt, ob AEMET danach eine offizielle Warnstufe ausruft oder die Staubkonzentration deutlich zunimmt.
Die zugrunde liegende Meldung nennt für den Sonntag keine präzisen Mengen zur Staubbelastung. Wer auf Nummer sicher gehen will, prüft am Reisetag die aktuelle Vorhersage von AEMET.
Was Urlauber jetzt praktisch tun können
Wer in den Süden Gran Canarias, Lanzarotes oder Teneriffas fährt, sollte viel Wasser mitnehmen und die Mittagshitze meiden. Die Temperaturen können dort laut AEMET über 30 Grad steigen.
Für Ausflüge in die Berge gilt: Die Calima ist oberhalb von etwa 800 Metern am deutlichsten. Wer empfindlich auf Staub reagiert, verschiebt Wanderungen besser auf einen klareren Tag.
An den Küsten kann der Nordostwind stark sein, mit möglichen sehr starken Böen. Sonnenschirme und leichte Gegenstände sollten gesichert werden.
Die Quellen nennen keine Schliessungen, Preisänderungen, Einreisebestimmungen oder Fristen. Es handelt sich um ein Wetterereignis, nicht um eine behördliche Einschränkung.
Was noch unklar ist
AEMET hat für den Zeitraum keine konkreten Staubmengen veröffentlicht. Die Quellen nennen keine offizielle Warnstufe für den 25. oder 26. Oktober.
September 2026 war in Canarias aussergewöhnlich warm: 24,4 Grad im Mittel, 2,6 Grad über dem Durchschnitt 1991-2020. Das war laut AEMET der höchste Wert seit 1961.
Ob der Oktober ähnlich ausfällt, lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht ableiten. Die Behörde aktualisiert ihre Warnungen regelmässig.