Was ändert sich für Urlauber am Mittwoch?
Von 11.00 bis 19.59 Uhr gilt auf allen sieben Inseln die gelbe Warnstufe, wie AEMET (staatlicher Wetterdienst) mitteilt. Wer Ausflüge oder Strandtage plant, sollte genau dieses Fenster im Blick behalten.
Die Schauer treten laut AEMET verstreut auf, können aber örtlich kräftig ausfallen. Ein Strandtag am Vormittag ist damit eher möglich als am Nachmittag, wobei der Dienst die genaue Lage nicht vorhersagen kann.
AEMET betont die Unsicherheit bei Ort, Stärke und Dauer der Niederschläge. Sie sollten deshalb kurzfristig entscheiden und vor dem Aufbruch den aktuellen Stand bei AEMET prüfen.
Der Regen trifft vor allem das Landesinnere der Inseln, so AEMET. Wanderungen und Fahrten ins Gebirge sind an diesem Tag also die heiklere Wahl als ein Spaziergang an der Promenade.
Wo gilt die Warnung genau?
Auf Lanzarote, Fuerteventura, La Gomera und El Hierro gilt die Warnung für die gesamte Insel. Auf Gran Canaria betrifft sie den Norden, Osten, Süden und Westen sowie die Gipfelregion.
Auf Teneriffa sind ebenfalls Norden, Osten, Süden und Westen betroffen, dazu die Metropolzone. Auf La Palma gilt sie für die Gipfel sowie den Osten und Westen der Insel.
Der Süden von Gran Canaria und Teneriffa, wo viele Urlaubsorte liegen, steht damit ausdrücklich in der Warnung. Eine Aufschlüsselung nach einzelnen Ferienorten liegt nicht vor.
Was bedeutet gelb, und was die Vorwarnstufe?
Gelb ist die niedrigste Stufe der AEMET-Farbskala mit Gelb, Orange und Rot. Sie bedeutet geringe Gefahr, doch verletzliche Personen und exponierte Güter können betroffen sein, weshalb man sich informieren soll.
Davon getrennt läuft die Vorwarnstufe der Kanarenregierung, die ihre Generaldirektion für Notfälle ausgelöst hat. Sie stützt sich auf den Notfallplan PEFMA und auf Angaben von AEMET.
Die Regierung verweist auf «Unsicherheit» bei Ort, Stärke und Dauer der Niederschläge. Sie beobachtet die Entwicklung laufend.
Was ist über Schäden und Folgen bekannt?
Der Regen hat bereits in den frühen Morgenstunden mehr als 20 Zwischenfälle auf den Inseln verursacht. Eine Aufteilung nach Insel oder Art lag nicht vor.
Ob Menschen verletzt wurden oder Schäden entstanden, ist nicht bekannt. Sperrungen, Absagen, Flugausfälle oder Strassensperren waren in den vorliegenden Informationen nicht bestätigt.
Für Teneriffas Gipfel ist Schnee nicht ausgeschlossen. Höhenlage und Zugang zu Strassen oder Seilbahn wurden nicht bestätigt.
Wie verhält man sich bei Gewitter und Starkregen?
Die Behörden raten in solchen Lagen, unnötige Fahrten zu meiden, besonders auf Nebenstrassen. Angeschwollene Barrancos (Schluchten) sollte man nie durchqueren, Bergpfade sind zu meiden.
Von Wellenbrechern, Molen und Küstenabschnitten mit brechenden Wellen halten sich Besucher fern. Im Notfall gilt die Nummer 112.
Was nach 19.59 Uhr folgt, ist offen. Ob AEMET die Warnung verlängert oder auf Orange anhebt, ist nicht bestätigt, daher lohnt sich ein Blick auf aemet.es.